Lernen am Smartphone – Digitalisierung als Chance

Digitale Medien im Unterricht

Betrachtet man unseren Alltag wird man schnell merken, welchen großen Einfluss die Digitalisierung auf uns hat. Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter. Egal wo wir sind, stehen uns jederzeit unzählige Informationen zum Abruf bereit. Wir sind weder an Ort noch Zeit gebunden. Wollen wir etwas herausfinden, müssen wir nur das Smartphone zücken.
Betrachtet man dagegen den Alltag in deutschen Klassenzimmern und vor allem den Matheunterricht, zeigt sich ein anderes Bild. Hier ist alles beim Alten geblieben. Vom klassischen Frontalunterricht wird nur selten abgewichen und Digitale Medien werden kaum eingesetzt. Zum einen aus Kostengründen, zum anderen natürlich auch da es einige Lehrkräfte überfordern würde. Genau hier setzt Scoobel an.

Allgemeine Vorteile einer App

Zuallererst ist zu sagen, dass die Scoobel-App natürlich nicht die Hausaufgaben ersetzt oder gar eine Alternative zum Unterricht bietet. Es ist ein Zusatzangebot, das eine weitere Facette bietet und das Lernen erleichtert. Zunächst einmal bietet eine App natürlich die Vorteile der Mobilität. Man kann also lernen wann und wo man will. Das hilft zum einen kontinuierlich zu lernen, zum anderen hilft es, wenn man gezielt kurz vor der Stunde oder eine Prüfung etwas nachschauen will. Beschleunigt wird das ganze durch die Suchfunktion und dadurch, dass man sich entscheiden kann, welche Themen man in der App speichern will. Des Weiteren bietet eine App natürlich ganz andere Möglichkeiten der Präsentation. Zusammenhänge können bildlich dargestellt werden und Erklärungen können auf kleinere Schritte aufgeteilt werden. Das hilft Themen leichter zu verstehen und zu verinnerlichen.

Der SuperMotivation-Ansatz

Im Vordergrund steht aber die Motivation. Einige Elemente hierfür sind nach dem SuperMotivation-Ansatz aktive Teilnahme, Auswahl, Spaß, Abwechslung, Erfolgsmessung und soziale Interaktion.1 In der App wurde genau diese Lernumgebung geschaffen. Man nimmt aktiv am Lernprozess teil, indem man übt und Prüfungen absolviert. Dabei hat man selbst die Wahl wie man an ein Thema herangeht. Liegt es einem mehr zuerst die Erklärungen anzuschauen, oder will man das Thema anhand der Übungsaufgaben verstehen. Ein Wechsel ist natürlich jederzeit möglich. Durch die spielerische Herangehensweise in den Prüfungen und durch den Kontrast zu den Hausaufgaben, soll das Ganze auch mehr Spaß bereiten, als wenn man wieder mit dem Buch oder Heft lernen muss. Abwechslung findet man dabei zum einem im Medium und in der Form der Präsentation, aber natürlich auch innerhalb der App. Erfolgsmessung findet vor allem bei den Prüfungen statt, da hier das Ergebnis visualisiert wird. Gleichzeitig kann man durch Lernfortschritt Punkte sammeln, die ebenfalls als Motivator dienen. Zu guter Letzt wird der soziale Kontakt über die WhatsApp-Einbindung ermöglicht. Hier können Fragen gestellt werden für die im Unterricht keine Zeit bleibt. Die Scoobel-App ergänzt so den Unterricht perfekt.


1. Spitzer, D.R. (1996). Motivation: The Neglected Factor in Instructional Design. Educational Technology, 5-6, S. 45-49.
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